Über 90’000 Schweizer Unternehmen stehen laut Dun & Bradstreet (2025) vor einer Nachfolgeregelung, besonders Betriebe mit bis zu 49 Mitarbeitenden. Vom ersten Gedanken bis zur Übergabe vergehen meist vier bis acht Jahre. Wer zu spät startet, verliert Optionen – im schlimmsten Fall droht die Liquidation.

Sie sprechen von Unternehmensnachfolge als «Operation am offenen Unternehmen». Was meinen Sie damit?

Thomas Kocher: Eine Unternehmensnachfolge ist hochkomplex, risikobehaftet und emotional belastend – vergleichbar mit einer Herzoperation. Der Nachfolgeprozess ist in der Regel ein einmaliges Projekt, das enorme Verantwortung mit sich bringt. Er lässt sich nicht neben dem Tagesgeschäft bewältigen. [gekürzt] Ohne sorgfältige Vorbereitung kommt es schnell zu Komplikationen.

Warum die Planung trotzdem aufgeschoben wird, welche Rolle Treuhänder:innen spielen und woran Nachfolgen typischerweise scheitern: Das vollständige Interview lesen Sie im Zürioberland Magazin.

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Erschienen am 24. Oktober 2025 im Zürioberland Magazin

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